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Call for Papers

Menschliches Leben und Handeln in Philosophischer
Anthropologie und Neuer Ontologie

Ein Workshop an der Universität Potsdam in Kooperation mit der
Helmuth Plessner Gesellschaft

Organisation: Moritz von Kalckreuth (Potsdam), Dr. Friedrich Hausen (Dresden), Gregor
Schmieg (Lüneburg)
Ort und Datum der Veranstaltung: Universität Potsdam, 10. – 11.11.2016
Einreichungen von Abstracts (bis 15.06.2016) und Rückfragen: kalckreu@uni-potsdam.de

Der Workshop versteht sich als Versuch, die Philosophie Nicolai Hartmanns mit den
Philosophischen Anthropologien Max Schelers, Helmuth Plessners, Arnold Gehlens und ggf.
weiterer Autoren im Umfeld dieser Denkrichtung in Dialog zu bringen. Im Zentrum dieses
Dialogs wird das Problem des menschlichen Seins stehen, das unter zwei systematisch
verschiedenen Gesichtspunkten behandelt werden soll:
Erstens geht es um die ontologischen bzw. naturphilosophischen Zugänge zum menschlichen
Sein, die die Ontologie Hartmanns und die verschiedenen Philosophischen Anthropologien
eröffnen. Im Vordergrund steht hier etwa die Frage nach dem menschlichem Sein im
Vergleich mit anderen Seins- und Lebensformen sowie die Frage nach physischen,
organischen und psychischen Ermöglichungsstrukturen menschlichen Lebens. Zu diesen
Fragen werden Beiträge gesucht, die sich etwa mit den Figuren der Schichtung oder Stufung
des Seins, der Bedeutung von kategorialem Denken, methodologischen Fragen zwischen Hermeneutik, Phänomenologie und Ontologie oder mit naturwissenschaftlichen Grenzfragen
in Bezug auf die einschlägigen Autoren und Denkrichtungen auseinandersetzen.
Zweitens soll die kulturphilosophische bzw. axiologische Frage nach der kulturellen und
normativen Dimension menschlicher Lebensvollzüge gestellt werden, also die Frage nach
charakteristischen Phänomenen menschlichen Lebens, die als Elemente von Geschichte,
Kultur und Sozialität verstanden werden können und/oder über einen Bezug auf Werte
verfügen. Diese Perspektive betrifft insbesondere auch den Begriff der menschlichen Person
und seine systematische Bedeutung in der Philosophie Hartmanns und/oder in der
Philosophischen Anthropologie. Hier werden Beiträge gesucht, die etwa Grenzgebiete
menschlichen Verhaltens (wie Lachen und Weinen bei Plessner), die normative Bedeutung
von Emotionen, aber auch die systematische Verbindung von Seins- und Wertbegriffen
(sowie ihre Kritik) oder Moral als geschichtlichen Zugang zu Werten behandeln.
Die Beiträge können dabei auch Neue Ontologie und Philosophische Anthropologie unter den
skizzierten Themenbereichen auf dritte Denkrichtungen und Autoren in der Gesamtheit
zeitgenössischer Philosophie beziehen.
Der Workshop ist ausdrücklich als Nachwuchsveranstaltung konzipiert, deren Ziel auch darin
besteht, NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich für eine der Denkrichtungen oder für beide
interessieren, zusammen zu bringen und auf diese Weise zur Bildung und Erhaltung einer
scientific community beizutragen.

Teilnahme
InteressentInnen werden gebeten, per Mail bis zum 15.06.2016 eine bis ca. 500 Wörter
umfassende Skizze (Abstract) in deutscher oder englischer Sprache zu einem möglichen
Vortragsthema einzureichen. Die einzelnen Vorträge müssen sich zwar nicht explizit auf
Neue Ontologie und Philosophische Anthropologie beziehen, es sollte aber auf jeden Fall ein
Thema gewählt werden, dass sich für einen Dialog der beiden Denkrichtungen eignet. Zudem
sollten die Kenntnisse über die jeweils andere Denkrichtung ausreichen, um sich im Rahmen
der Diskussion mit Fragen, Ergänzungen und Einwänden auseinandersetzen zu können.
Insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs (Promovierende, Postdocs, ggf. Master-
Studierende in der Abschlussphase) ist angehalten, sich für die Veranstaltung zu bewerben.
Im Anschluss an die Veranstaltung ist eine Buchpublikation angedacht. Ansprechpartner für
Einsendungen und Rückfragen ist Moritz v. Kalckreuth von der Universität Potsdam
(kalckreu@uni-potsdam.de).

 

The North American Society for Early Phenomenology in conjunction with The Max Scheler Society of North America
Presents Feeling, Valuing, and Judging: Phenomenological Investigations in Axiology
May 19th-21st, 2016
St. John’s University – Manhattan Campus

Call for Papers HERE. Deadline for abstracts December 15th, 2015.

Lectures

Past events



Bergische Universität Wuppertal – 16. bis 18. März 2011

  • Walter Jaeschke (Bochum): Über Personalität. Das Problem des geistigen Seins
  • Mirko Wischke (Kiev): Geschichtlichkeit in der systematischen Philosophie Nicolai Hartmanns
  • Robert Schnepf (Halle): Ontologische Grundlagen der Geschichtstheorie bei Nicolai Hartmann
  • Carlo Scognamiglio (Rom): History and Tradition in Nicolai Hartmann’s Theory of Spiritual Being
  • Christian Möckel (Berlin): Zu den Termini ‘Phänomen’ und ‘Phänomenologie’. Nicolai Hartmanns Grundzüge einer Metaphysik der Erkenntnis
  • Magnus Schlette (Erfurt): Schichtenontologie und Philosophie der zweiten Natur. Zur Problematisierung des Realismus bei Hartmann und McDowell
  • Daniel. O. Dahlstrom (Boston): Zur Aktualität der Ontologie Nicolai Hartmanns ‘So-sein’, ‘reale Schichtung’ und Supervenienz
  • Joachim Fischer (Dresden): Neue Ontologie und Philosophische Anthropologie. Die Kölner Konstellation 1925-1931 zwischen Scheler, Hartmann und Plessner
  • Gerhard Ehrl (München): Die Stellung des Menschen bei Nicolai Hartmann und Max Scheler
  • Matthias Wunsch (Wuppertal): Kategoriale Gesetze – Nicolai Hartmanns systematische Bedeutung für die Philosophische Anthropologie
  • Gerald Hartung (Wuppertal): Von Trendelenburg zu Hartmann. Aristotelische Kategorienlehre und neue Kategorienforschung
  • Claudius Strube (Wuppertal): Die Geschichtlichkeit des Naturwesens im Menschen. Das kategoriale Novum des organischen Lebens
  • Gregor Schiemann (Wuppertal): Gestufte Welten Die SchichtenkonzeptionenNicolai Hartmanns und Werner Heisenbergs im Vergleich
  • Reinhold Breil (Aachen): Nicolai Hartmanns Beitrag zu einer modernen Theorie der Wissenschaften
  • Thomas Kessel (Wuppertal): Der Organismus als Individuum. Philosophisch-Anthropologische Aspekte
  • Inga Römer (Wuppertal): Der Begriff der Person bei Max Scheler und Nicolai Hartmann
  • Thomas Renkert (Heidelberg): Zur Bestimmung der Person bei Nicolai Hartmann und Wolfhart Pannenberg
  • Angela Breitenbach (East Anglia): Hartmanns Ansatz zu einer Philosophie der Biologie
  • Stephan Nachtsheim (Aachen): Neue Wege der Kategorienlehre?



5-7 May 2011, Katowice, Poland

Conference Venue: Franciscan Seminary, Katowice, Panewnicka 76, Poland

The conference is jointly organized by The Whitehead Metaphysical Society and Nicolai Hartmann Society, it is supported by the Ancient and Medieval Philosophy Department of the Pontifical Academy of Theology in Krakow and enjoys the invaluable help of The Franciscan Seminary in Katowice.

Whitehead and Hartmann have elaborated two of the most sophisticated categorical frameworks of Twentieth century ontology. Both understood reality as essentially dynamic, and both placed the category of process at the core of their framework. This conference aims at discussing, comparing, and critically evaluating their frameworks. In particular, we would like to encourage fresh approaches and independent thinking on the ontological understanding of science.

Topics of interest include, but are not limited to

  • The differences and connections between ontology and metaphysics
  • The differences and connections between ontology and epistemology
  • The nature of ontological categories
  • The structure of an ontological framework
  • The category of process
  • Times and spaces
  • Levels of reality
  • Sciences and their ontological clarification or interpretation
  • The Platonism of Hartmann and Whitehead
  • Ontological categories and ethical categories
  • Comparison with other process thinkers

May 5 will be dedicated to a series of tutorials on Hartmann’s and Whitehead’s ontologies. The provisional schedule includes the following tutorials:

  • Hartmann 1 (spheres and modes of being, the nature of an ontological category)
  • Hartmann 2 (general categories, level categories, categorical laws)
  • Whitehead 1 (quantized process, actual entity and its bipolar nature)
  • A.N. Whitehead 2 (categoreal scheme, modes of existence, interconnectedness, concrescence)

Accepted papers will be presented May, 6-7. Presentations will last 30’ (Q&A included).

To participate please send a two-page abstract to jakubdziadkowiec@gmail.com before 31 January 2011. For further information, see http://towarzystwo.panewniki.pl/english or http://nicolaihartmannsociety.org

Relevant dates:

  • Abstracts: January 31
  • Acceptance/rejection: March, 15
  • Conference: May, 5-7

A list of hotels, organized by price range, will be circulated in due time.

Conference Chairs: Bogdan Ogrodnik and Roberto Poli

Conference secretary: Jakub Dziadkowiec




Time: Thursday, November 4th, 3:30 PM.

Location: 141 Park Hall, Department of Philosophy, University at Buffalo.

Abstract: My paper concerns the concept of material value-ethics, or what the translation of Scheler’s Formalism in Ethics calls ‘non-formal ethics of value’. The question is whether this concept can be given a univocal interpretation. It appears in the writings of such twentieth century German philosophers as Nicolai Hartmann, Max Scheler, Edmund Husserl, and Dietrich von Hildebrand, but it was not pursued as a unique ethical theory after the collapse of the Weimar Republic. I am trying to produce a synthesis of these men’s writings that can function as an achievement and as a platform for further work in moral philosophy. The overlapping of their thought gives us a more adequate picture of material value-ethics than the work of any of them singly.

Sponsored in part by the GGGAAS and the Department of Philosophy at the University at Buffalo




2010

First International Conference of the Nicolai Hartmann Society

Location: Villa Mirafiori, University “La Sapienza”

Program:

  • Roberto Poli (University of Trento, Italy), Welcome address
  • Joachim Fischer (Dresden University, Germany), Nicolai Hartmann – Key Figure of German Philosophical Anthropology without Belonging to the Paradigm
  • Roberto Poli (University of Trento, Italy), Levels of Reality and the Relations Holding Them Together
  • Jakub Dziadkowiec (John Paul II Catholic University of Lublin, Poland), The Layered Structure of the World in N. Hartmann’s Ontology
  • Carlo Scognamiglio (La Sapienza University, Rome, Italy), The Boundary between Psyche and Personal Being in Nicolai Hartmann’s Stratification of the Real World
  • Alicja Pietras (Pomeranian University in Slupsk, Poland), Nicolai Hartmann as a Post-Neo-Kantian
  • Robert Zaborowski (University of Warmia, Poland), Nicolai Hartmann’s Approach to Affectivity and its Relevance for the Current Debate Over Emotions
  • Eugene Kelly (New York Institute of Technology, USA), Hartmann on the Unity of Moral Value
  • Andreas Kinneging (Leiden University, The Netherlands), Hartmann’s Platonic Ethics
  • Carlos Matheus (São Paulo, Brazil), The Ethical Building of the World
  • Habib Turker (Duquesne University, USA), Hartmann’s Aesthetics as A Value Science
  • Frederic Tremblay (University at Buffalo, USA), Species as Process: On Hartmann’s Definition of Species
  • Salvatore Vasta (Catania University, Italy), The Place of Nicolai Hartmann’s Ontology in Konrad Lorenz’s Epistemology
  • Claudia Luchetti (Scuola Normale Superiore di Pisa, Italy), Nicolai Hartmann’s Plato. A Tribute to the “Power of Dialectics” (Parmenides, 135c2)


2007

Thursday–Friday, December 13–14, 2007

Organized by the Institute for Formal Ontology and Medical Information Science, Saarland University (Building 6, Seminar room 1.32). Funded by the VolkswagenFoundation – “Forms of Life” Project.

Philosophy of biology has its peculiar ontological problems such as reductionism, teleology, and the status of species. The German metaphysician Nicolai Hartmann (1882-1950) addresses these questions. Hartmann received a formation in medicine prior to entering philosophy, and he is especially interested in making his ontology conform to his knowledge of biology. One of thec entral theses of this ontology is that the world contains four distinct irreducible ontological strata, the organic (biological) realm being one of them. Combined with his general theory of categories, this thesis entails that there is a different set of categories for every stratum. In Philosophische Grundfragender Biologie (1912) and Philosophie der Natur (1950), Hartmann gives an account of the set of categories belonging to the organic realm — the “organological categories”. We think his views on these matters are well worth to be reconsidered and contrasted with the reductionism and nominalism that dominates contemporary analytic metaphysics.

Location: IFOMIS, Saarbrücken

Program:

  • Rafael Hüntelmann (Frankfurt), Nicolai Hartmann’s General Ontology
  • Erwin Tegtmeier (Mannheim), A General Ontologist Looks at Hartmann’s Organological Categories
  • Ingvar Johansson (Saarbrücken), The Relevance of Hartmann’s Distinction between Superimposition and Superinformation
  • Frédéric Tremblay (Buffalo), The Ontological Status of Species in Nicolai Hartmann’s Organological Categories
  • Helmut Trützschler (Darmstadt), Über die modale Struktur des Lebensprozesses bei Nicolai Hartmann


2001

Location: Istituto Mitteleuropeo di Cultura, Bolzano/Bozen, Italy)

Program:

  • Roberto Poli, Hartmann Today
  • Wolfgang Wildgen, Natural Morphologies and Ontological Levels
  • Liliana Albertazzi, At the Roots of Ontics: Emotional Acts
  • Predrag Cicovacki, New Ways of Ontology – The Ways of Interaction
  • Alberto Peruzzi, The Stratified Reality of Nicolai Hartmann
  • Ingvar Johansson, Hartmann and the Concept of Supervenience
  • Erwin Tegtmeier, Nicolai Hartmann’s Ontologo
  • Roberto Poli, Brooding over Hartmann’s Theory of the Levels of Reality
  • Gabor Csepregi, The Relevance of Hartmann’s Musical Aesthetics
  • Robert Jordan, Hartmann, Schutz and the Hermeneutics of Action
  • Antonio Da Re, Objective Spirit and Personal Spirit in Hartmann’s Philosophy
  • Andreas Kinneging, Hartmann’s Vindication of the Moral Order
  • Rafael Huentelmann, N. H. Modal Ontology of Real Beings and the Deterministic Concept of Being
  • Jerzy Perzanowski, Remarks on Hartmann’s Ontological Modalities
  • Jan Wolenski, Intentio recta, intentio obliqua and the object of knowledge