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Past Events

 

The North American Society for Early Phenomenology

in conjunction with

The Max Scheler Society of North America

Presents

 Feeling, Valuing, and Judging: Phenomenological Investigations in Axiology

May 19th-21st, 2016

St. John’s University – Manhattan Campus

Nicolai Hartmann Talks include:

Saturday, 21 May, 11:15-12:00,  “Ontological Axiology in Nikolai Lossky, Max Scheler, and Nicolai Hartmann”
Frederic Tremblay

Saturday, 21 May, 14:15-15:00, “The Priority of the Lower: Axiological and Ontological Relations in

Nicolai Hartmann’s Value Theory”

Keith Peterson (Colby College)

More information about the conference here: http://nasepblog.ophen.org/

 

Lecture, 13 May 2016.

Frederic Tremblay, “Nicolai Hartmann and Vladimir Solovyov”

St. Petersburg Ontological Society

Philosophy Department, St. Petersburg State University,

St. Petersburg, Russia.     All are Welcome!

 

Call for Papers

Menschliches Leben und Handeln in Philosophischer
Anthropologie und Neuer Ontologie

Ein Workshop an der Universität Potsdam in Kooperation mit der
Helmuth Plessner Gesellschaft

Organisation: Moritz von Kalckreuth (Potsdam), Dr. Friedrich Hausen (Dresden), Gregor
Schmieg (Lüneburg)
Ort und Datum der Veranstaltung: Universität Potsdam, 10. – 11.11.2016
Einreichungen von Abstracts (bis 15.06.2016) und Rückfragen: kalckreu@uni-potsdam.de

Der Workshop versteht sich als Versuch, die Philosophie Nicolai Hartmanns mit den
Philosophischen Anthropologien Max Schelers, Helmuth Plessners, Arnold Gehlens und ggf.
weiterer Autoren im Umfeld dieser Denkrichtung in Dialog zu bringen. Im Zentrum dieses
Dialogs wird das Problem des menschlichen Seins stehen, das unter zwei systematisch
verschiedenen Gesichtspunkten behandelt werden soll:
Erstens geht es um die ontologischen bzw. naturphilosophischen Zugänge zum menschlichen
Sein, die die Ontologie Hartmanns und die verschiedenen Philosophischen Anthropologien
eröffnen. Im Vordergrund steht hier etwa die Frage nach dem menschlichem Sein im
Vergleich mit anderen Seins- und Lebensformen sowie die Frage nach physischen,
organischen und psychischen Ermöglichungsstrukturen menschlichen Lebens. Zu diesen
Fragen werden Beiträge gesucht, die sich etwa mit den Figuren der Schichtung oder Stufung
des Seins, der Bedeutung von kategorialem Denken, methodologischen Fragen zwischen Hermeneutik,

Phänomenologie und Ontologie oder mit naturwissenschaftlichen Grenzfragen
in Bezug auf die einschlägigen Autoren und Denkrichtungen auseinandersetzen.
Zweitens soll die kulturphilosophische bzw. axiologische Frage nach der kulturellen und
normativen Dimension menschlicher Lebensvollzüge gestellt werden, also die Frage nach
charakteristischen Phänomenen menschlichen Lebens, die als Elemente von Geschichte,
Kultur und Sozialität verstanden werden können und/oder über einen Bezug auf Werte
verfügen. Diese Perspektive betrifft insbesondere auch den Begriff der menschlichen Person
und seine systematische Bedeutung in der Philosophie Hartmanns und/oder in der
Philosophischen Anthropologie. Hier werden Beiträge gesucht, die etwa Grenzgebiete
menschlichen Verhaltens (wie Lachen und Weinen bei Plessner), die normative Bedeutung
von Emotionen, aber auch die systematische Verbindung von Seins- und Wertbegriffen
(sowie ihre Kritik) oder Moral als geschichtlichen Zugang zu Werten behandeln.
Die Beiträge können dabei auch Neue Ontologie und Philosophische Anthropologie unter den
skizzierten Themenbereichen auf dritte Denkrichtungen und Autoren in der Gesamtheit
zeitgenössischer Philosophie beziehen.
Der Workshop ist ausdrücklich als Nachwuchsveranstaltung konzipiert, deren Ziel auch darin
besteht, NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich für eine der Denkrichtungen oder für beide
interessieren, zusammen zu bringen und auf diese Weise zur Bildung und Erhaltung einer
scientific community beizutragen.

Teilnahme
InteressentInnen werden gebeten, per Mail bis zum 15.06.2016 eine bis ca. 500 Wörter
umfassende Skizze (Abstract) in deutscher oder englischer Sprache zu einem möglichen
Vortragsthema einzureichen. Die einzelnen Vorträge müssen sich zwar nicht explizit auf
Neue Ontologie und Philosophische Anthropologie beziehen, es sollte aber auf jeden Fall ein
Thema gewählt werden, dass sich für einen Dialog der beiden Denkrichtungen eignet. Zudem
sollten die Kenntnisse über die jeweils andere Denkrichtung ausreichen, um sich im Rahmen
der Diskussion mit Fragen, Ergänzungen und Einwänden auseinandersetzen zu können.
Insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs (Promovierende, Postdocs, ggf. Master-
Studierende in der Abschlussphase) ist angehalten, sich für die Veranstaltung zu bewerben.
Im Anschluss an die Veranstaltung ist eine Buchpublikation angedacht. Ansprechpartner für
Einsendungen und Rückfragen ist Moritz v. Kalckreuth von der Universität Potsdam
(kalckreu@uni-potsdam.de).